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FAS-Sprecherkreis-Sitzung am 16.01.2021 (Online-Meeting)

Der Sprecherkreis des FAS NRW traf sich zu seiner 1. Sitzung im neuen Jahr am 16.01.2021 als Online-Meeting. Eigentlich war diese Sitzung als Klausur-Sitzung in Wuppertal geplant, um sich besser kennen zu lernen. Aber die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie machten dies nicht möglich.

In einem aktuellen TOP wurde überlegt, ob die für dieses Jahr geplanten Präsenz-Veranstaltungen, der Gender-Fachtag am 24.04.2021 in Wuppertal und der Suchtselbsthilfetag (vormals Fachtagung Garath) am 23.10.2021 in Mülheim/Ruhr, Pandemie bedingt überhaupt durchgeführt werdne können. Zunächst wird daraufhin zweigleisig (Präsenz- oder Online-Veranstaltung) geplant, da eine Entscheidung für eine Präsenz-Veranstaltung sicherlich erst kurzfristig getroffen werden kann. Der Gender-Fachtag am 24.04.2021 kann sicherlich noch nicht als Präsenz-Veranstaltung durchgeführt werden. Eine Entscheidung über diese Veranstaltung wird in der Vorbereitungs-Sitzung am 30.01.2021 getroffen.

Einen großen Raum nahm auch die Diskussion über die Erfahrungen der Einzelnen mit der Gruppenarbeit in ihren Verbänden während des Lockdowns ein. Grundsätzlich sind Selbsthilfetreffen nicht verboten. Gruppen sollten diese Frage mit ihren Landesverbänden und vor Ort abklären. Leider wird das in jeder Stadt anders gesehen. Wo Treffen möglich sind müssen diese vorher (10 Minuten reichen aus) beim jeweiligen Gesundheits- oder Ordnungsamt angezeigt werden. Auch die einzelnen Gruppenräume in Gemeindehäusern etc. müssen genehmigt werden. Die Eindämmung der Pandemie hat höchste Priorität! Daher empfiehlt der FAS-Sprecherkreis möglichst auf Präsenz-Treffen zu versichten.

Am 09.02.2021 wird ein Online-Meeting mit der Landesstelle Sucht NRW stattfinden. Die Landesstelle hat neue Mitarbeiterinnen und diese möchten den FAS NRW und seine Arbeit näher kennenlernen.

Zum Arbeitspapier "Verfügbarkeit von Suchtmitteln", das vom AK Politik im FAS NRW vorbereitet wurde, wurde überlegt, wie dieses Papier mit den Verbänden diskutiert werden kann. Der AK Politik wird sich bei seinem Online-Meeting am 26.03.2021 weitere Gedanken dazu machen.

Die Sprecherkreis-Sitzung endete mit der Terminplanung für die weiteren Sitzungen, die nachfolgend aufgeführt sind.

Jürgen Zielke-Reinhardt

Berichte 2020 des FAS-Sprecherkreises

FAS NRW - Geschäftsstelle

 

 

Schubertstraße 41, 42289 Wuppertal

 

Tel.: 0202 / 62003-0, Fax: 0202 / 62003-81

E-Mail: geschaeftsstelle@fas-nrw.de

Internet: www.fas-nrw.de

 

 

                                                                             

Liebe Freundinnen und Freunde in den FAS NRW-Mitgliedsverbänden,

mit diesem Schreiben erhalten Sie den Jahresbericht 2019 / 2020 des FAS NRW-Sprecherkreises. Dieser Bericht stellt einen Ersatz dar für die persönliche Berichterstattung der Mitglieder des Spre-cherkreises bei der FAS NRW-Delegiertenversammlung, die für den 21. November 2020 geplant war, jedoch aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste.

Anstelle der Diskussion des Berichtes bei der Delegiertenversammlung lädt der Sprecherkreis zu einer videobasierten Aussprache am Freitag, 11. Dezember 2020 von 17 bis 19 Uhr. Es wäre schön, wenn jeder Mitgliedsverband bei diesem Austausch vertreten wäre.

Bei einer Teilnahmezusage bis zum 04.12.2020 erhalten die Teilnehmer*innen anschließend eine formale Einladung mit einem Link für einen unkomplizierten Zugang zu diesem digitalen Treffen.

 

Bericht des FAS NRW-Sprecherkreises 2020

Berichtszeitraum: November 2019 bis Oktober 2020

 

Aus dem FAS NRW-Sprecherkreis

Übergabe

Am 16. November 2019 wählte die Delegiertenversammlung des FAS NRW einen neuen Sprecher-kreis. Die Sitzung zur Übergabe der Amtsgeschäfte vom alten an den neu gewählten Sprecherkreis fand am 10. Januar 2020 in unter Beteiligung der ausgeschiedenen und aktuellen Sprecherinnen und Sprecher statt. In der Sitzung des Sprecherkreises am 7. Februar 2020 wurde die Aufteilung der Auf-gaben auf die einzelnen Sprecher*innen vollzogen.  Es ergaben sich die folgenden Zuordnungen:

Gewählte Sprecher*innen:

Andreas Bünder (SPuH NRW)

  • Landesfachbeirat Sucht NRW
  • AG Aktionsplan gegen Sucht NRW
  • Arbeitskreis Politik im FAS NRW

Michael Hülsen (Kreuzbund DV Essen)

  • Arbeitsausschuss Drogen und Sucht der Freie Wohlfahrtspflege NRW
  • Beirat der Landesstelle Sucht NRW

Erwin Rieger (Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe)

  • Arbeitskreis Kreativität und Sucht im FAS NRW

Brigitta Wiegand (Guttempler NRW)

  • Gesundheitsselbsthilfe NRW
  • Krankenkassenförderung
  • Arbeitskreis Suchtselbsthilfetag

 

Joachim Winkler (BKD)

  • Leitung der Sitzungen des Sprecherkreises
  • Gesundheitsselbsthilfe NRW
  • Krankenkassenförderung
  • Arbeitskreis Männer und Sucht im FAS NRW

 

Weitere Teilnehmer*innen der Sitzungen des Sprecherkreises:

Karin Oerschkes (Kreuzbund DV Essen)vom Sprecherkreis kooptiert

  • Arbeitskreis Frauen und Sucht im FAS NRW
  • Arbeitskreis Kreativität und Sucht im FAS NRW

Frank Happel (ALOS Freundeskreise)

  • vertritt das Projekt Partizipation Betroffener
  • Fachbeirat Partizipation NRW

Jürgen Zielke-Reinhardt (BKD)

  • FAS NRW-Geschäftsstelle

Ralph Seiler (Diakonie RWL)

  • Vertretung des Arbeitsausschuss Drogen und Sucht

 

Videokonferenzen

Diese Sitzung sollte aufgrund der kurz darauf einsetzenden Kontaktbeschränkungen im Rahmen der Coronapandemie für längere Zeit das letzte reguläre Zusammentreffen des Sprecherkreises sein. Ab April 2020 wurden acht Sprecherkreissitzungen in Form von Videokonferenzen durchgeführt. Diese lassen sich zwar kurzfristiger organisieren und ohne Reiseaufwand auch häufiger als kürzere Sitzung durchführen, jedoch empfinden es die Sprecherinnen und Sprecher als Defizit, dass die Findungspha-se des neuen Teams durch eine nur eingeschränkt funktionierende Kommunikation belastet war. Die schon bald routiniert und effizient geführten Videokonferenzen ermöglichten eine  zuverlässige Bear-beitung anstehender Themen, konnten aber nur bedingt die zur Teambildung notwendigen persön-lichen Aussprachen ersetzen, und erst recht nicht die sonst obligatorische mehrtägige Klausurtagung des neu konstituierten Sprecherkreises. Eine Klausursitzung in geringerem Umfang ist nun für den 16. Januar 2021 geplant.

 

Corona als Dauerthema

Durchgängiges Thema war neben der regulären Arbeit in allen Sitzungen die Bedeutung der Umstel-lungen durch die Corona-Pandemie für die Arbeit der Suchtselbsthilfe und hier insbesondere:

  • die Reduzierung des Hilfeangebotes zu Beginn des Lock-Downs,
  • die Kreativität der Suchtselbsthilfe in der Entwicklung von Alternativen zum traditionellen Angebot,
  • die Zuschreibung der Systemrelevanz
  • und die vermutlich überdauernden neuen Wege der Selbsthilfearbeit durch die plötzlich allgegenwärtige Digitalisierung.

 

Absagen regelmäßiger Veranstaltungen

Als unvermeidbar und dennoch schmerzhaft erwiesen sich zu Beginn der zweiten Jahreshälfte die Ab-sagen von wichtigen und in normalen Jahren obligatorischen Eckpunkten der FAS-Arbeit:

  • der in diesem Jahr erstmals mehrtägig geplanten Strategiekonferenz mit den Vorständen der Mitgliedsverbände,
  • des neu konzipierten Suchtselbsthilfetages in der Nachfolge der traditionsreichen Fachtagung Garath
  • sowie der jährlichen FAS NRW-Delegiertenversammlung.

 

Besuch des Sprecherkreises im MAGS NRW

Am 15.September 2020 trafen sich die Mitglieder des Sprecherkreises auf Einladung des Referats Prävention, Sucht, HIV/AIDS in den Räumen des MAGS NRW mit der Referatsleiterin Frau Dr. Dy-bowski zum gegenseitigen Austausch über die aktuelle Situation in den dem FAS angeschlossenen Verbänden auf der einen und dem Fachreferat des Ministeriums auf der anderen Seite. Angesprochen wurden hierbei unter anderem die Erfahrungen der Suchtselbsthilfe und die Arbeit des FAS NRW mit seinen Arbeitskreisen in Corona-Zeiten, die Arbeit des Fachreferates während der Pandemie und die Verlängerung der Landesförderung des Projektes Partizipation bis Ende 2021.

Die Mitglieder des Sprecherkreises bedanken sich ausdrücklich bei Frau Dr. Dybowski für ein zuge-wandtes Gespräch auf Augenhöhe und die offene, unterstützende Haltung gegenüber den Anliegen der Suchtselbsthilfe NRW.

 

Zum Tod von Udo Hölzner

Am 18. September 2020 verstarb der ehemalige Sprecher des FAS NRW, Udo Hölzner, nach schwerer Krankheit. Udo Hölzner war von 2013 bis 2019 für die Guttempler in NRW Mitglied des Sprecherkrei-ses des Fachausschuss Suchtselbsthilfe NRW. In diese Zeit fielen u. a. die Wanderausstellung der kre-ativen Suchtselbsthilfe in NRW „Total stark!“ mit dem Suchtselbsthilfetag im Landtag NRW 2014, die Entwicklung des Landespsychiatrieplans NRW, die Gründung des Arbeitskreises Politik im FAS NRW sowie die Entwicklung und weitgehende Durchführung des FAS NRW-Projektes Partizipation Betrof-fener. In all diesen und auch weiteren Zusammenhängen war Udo mit großer Sachkenntnis und Ein-satzfreude engagiert und mit einer Haltung, die Zugewandtheit und gegenseitigen Respekt ebenso fördert wie die Begegnung auf Augenhöhe zwischen ehren- und hauptamtlich Tätigen im Suchthilfe-system in NRW.

Der FAS NRW und das Projekt Partizipation Betroffener verlieren mit Udo Hölzner einen wertvollen Mitarbeiter und insbesondere einen lieben Freund.

 

Gremienvertretungen des FAS NRW

(siehe auch: https://www.fas-nrw.de/politische-vetretung/)

Der Fachausschuss Suchtselbsthilfe NRW ist einerseits strukturell und verbindlich verzahnt mit dem Arbeitsausschuss Drogen und Sucht.  Der gewählte Sprecherkreis arbeitet jedoch eigenständig in den relevanten Gremien auf Landesebene mit Sitz und Stimme mit, vertritt die Interessen der Sucht-selbsthilfe und ist die Betroffenenvertretung für Menschen mit Suchtproblemen.

 

Landesfachbeirat Sucht des Landes NRW

(FAS-Vertretung und Ansprechpartner: Andreas Bünder, a.buender@spuh.de)

Der Landesfachbeirat Sucht NRW ist das umfassendste und damit bedeutendste suchtpolitische Beratungsgremium in NRW. Alle Ministerien, Institutionen, Leistungsträger und Verbände, die im dem Thema Sucht arbeiten, haben je einen Sitz (auch wenn es in NRW z.B. zwei Landschaftsver-bände, Rentenversicherungsträger oder Ärztekammern gibt).

Themen der letzten Sitzung im Februar 2020 z.B.:

  • Ergebnisse des Epidemiologischen Suchtsurveys -  Sonderauswertung NRW
  • Monitoring der ambulanten Sucht- und Drogenhilfe NRW 2019
  • Landesinitiative “Vermeidung von Wohnungslosigkeit suchtkranker Menschen“
  • Unterstützungsangebote der „Frühen Hilfen“

 

 

 

Expertengremium zur Umsetzung des Aktionsplan Sucht NRW

(FAS-Vertretung und Ansprechpartner: Andreas Bünder, a.buender@spuh.de)

Vom Land eingesetztes Gremium zur „Beurteilung“ der eingereichten Projekte und Erarbeitung von  Förderempfehlen. Ca. 10 Personen: Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesstellen Sucht (BAGLS), ISD Institut für Drogenforschung (Landessuchtdokumentation), Rentenversicherungsträger, Sucht- und Psychiatriekoordination, Ärztekammer, Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen (Arbeitsausschuss Drogen und Sucht ), Landschaftsver-bände, MAGS, Landesstelle Sucht NRW. Letzte Sitzung August 2020: Bearbeitung von 10 Anträgen

 

Beirat der Landesstelle Sucht / Suchtkoordination NRW

(FAS-Vertretung und Ansprechpartner: Michael Hülsen, m.huelsen@kreuzbund-dv-essen.de)

Die Suchtkoordination NRW besteht aus einer Geschäftsstelle, vier Landesfachstellen mit ihren jewei-ligen Schwerpunktthemen und einem Beirat. Sie wurde 2011 als landesweite, fachliche Koordinie-rungs- und Bündelungsstelle eingerichtet. Der Beirat besteht aus vorgeschlagenen Vertretungen der Kommunalen Spitzenverbände, der Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen (Arbeitsausschuss Drogen und Sucht) und wird durch das MAGS berufen.

Der Beirat wirkt verbindlich bei der strategisch-inhaltlichen Ausrichtung mit und unterstützt aktiv die Arbeit der Suchtkoordination NRW. Prozesse wie die Jahresplanung, Rückkopplungen von inhalt-lichen und strategischen (Zwischen)-Ergebnissen, Modifikationen und Nachsteuerungen finden auf der Grundlage von Beschlüssen des Beirates sowie im gemeinsamen Austausch zwischen dem Ge-sundheitsministerium NRW, der Geschäftsstelle und den betreffenden Landesfachstellen statt.

Wichtige Themen in 2020:

  • Einigung auf aktualisierte Konzeption und neue Begrifflichkeit: Suchtkoordination NRW.
  • Corona-Pandemie in der Sucht- und Drogenhilfe.
  • Verabschiedung des Empfehlungspapier "Harm Reduction: Risiken mindern - Gesundheit fördern" (gemeinsamen mit AG Aidsprävention).

 

Arbeitsausschuss Drogen und Sucht der Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen

(FAS-Vertretung und Ansprechpartner: Michael Hülsen, m.huelsen@kreuzbund-dv-essen.de)

Das Aufgabenfeld des Arbeitsausschusses umfasst alle fachlichen und strukturellen Fragen der Sucht- und Drogenpolitik, der Sucht- und Drogenhilfe sowie die Vertretung der dort tätigen Einrichtungen und Dienste mit Angeboten in den Bereichen Prävention, niedrigschwellige Kontakt - und  (Überle-bens-) Hilfen, Beratung, Betreuung, Vermittlung in weiterführenden Hilfe, Psychosoziale Begleitung Substituierter; Medizinische Rehabilitation Sucht (ambulant, tagesklinisch, stationär)- SGB VI; Ent-giftungs- und Qualifizierte Entzugsbehandlungen, Substitutionsbehandlung, suchtmedizinische Ver-sorgung – SGB V; Teilhabeangebote des Betreuten Wohnen und in besonderen Wohnformen (BTHG) für chronisch mehrfachbeeinträchtige Suchtkranke.

Die Aufgaben und Angebote beziehen sich auf alle legalen und illegalen Suchtstoffe sowie stoffunge-bundene Suchtformen wie z.B. Glückspiel, Wetten, problematischer Internet- und Medienkonsum.

Der Arbeitsausschuss Drogen und Sucht vertritt die FW verbindlich u. A. in folgenden Gremien: Landesfachbeirat Sucht NRW, Expertengremium zur Umsetzung des Aktionsplanes Sucht NRW, Len-kungsgruppe zur Kommunalisierung der Landesförderung, Beirat der Landesstelle Sucht, UAG Statis-tik, LAG Suchtvorbeugung. Er unterhält strukturierte Kontakte zu den relevanten Leistungsträgern, der Medizinischen Rehabilitation (DRV-Westfalen, DRV-Rheinland), den Trägern der Eingliederungs-hilfe und den Krankenkassen.

 

Themen in 2020 (Auszug):

  • Sucht- und Drogenhilfe in der Corona-Pandemie
  • Anerkennung der Systemrelevanz
  • Finanzierung der ambulanten Sucht- und Drogenhilfe
  • Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz (BTHG)
  • Psychosoziale Betreuung Substituierter
  • Aktionstag Suchtberatung – Kommunal Wertvoll

 

Fachbeirat Partizipation NRW

(FAS-Vertretung und Ansprechpartner: Frank Happel, partizipation@fas-nrw.de)

Der Fachbeirat Partizipation versammelt die Vertretungen von Menschen mit Behinderungen sowie von Menschen mit chronischen Erkrankungen in NRW. Er ist angesiedelt bei der Beauftragten der Landesregierung für Menschen mit Behinderungen sowie für Patientinnen und Patienten. Er arbeitet an Maßnahmen zur Integration, Inklusion und selbstständiger Teilhabe und hat eine Koordinierungs-stelle zur Berücksichtigung der Interessen chronisch kranker und behinderter Menschen in Gesetz-gebungsverfahren in NRW eingerichtet. 2020 haben im März und August Präsenzveranstaltungen stattfinden können, eine weitere ist noch geplant.

Themen 2020 u. a.:

  • Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes BTHG
  • Grundsatzvereinbarungen zur Barrierefreiheit
  • Teilhabebericht NRW
  • LWL Aktionsplan Inklusion

 

GKV-Selbsthilfeförderung

(FAS-Vertretung und Ansprechpartner*in: Brigitta Wiegand, brigitta.wiegand@guttempler-nrw.de, Joachim Winkler, JA_Winkler@gmx.de)

Seit 2017 unterstützt die Service-Stelle in Münster Landesorganisationen der Selbsthilfe bei der Ide-enfindung, der Organisation und der Finanzplanung von Projekten. Diese Unterstützung wird von den Landesorganisationen aber auch von den Krankenkassen/-verbänden in NRW sehr geschätzt. Deshalb wird die „Service-Stelle Projekt- und Maßnahmenförderung“ auch weiterhin durch die Krankenkas-sen/-verbände in NRW gefördert. Die Service-Stelle ist ein Gemeinschaftsprojekt des Fachausschuss Suchtselbsthilfe NRW (FAS NRW), der Gesundheitsselbsthilfe NRW und der LAG Selbsthilfe NRW, die Träger der Service-Stelle ist.

Der FAS NRW hat für die Mitgliedsverbände an allen Verhandlungen mit den Krankenkassen teilge-nommen. Alle beantragten Fördermittel für die Suchtselbsthilfe nach § 20h SGB V für 2020 wurden genehmigt und ausgezahlt. Bedingt durch die Corona-Pandemie mussten Veranstaltungen oder Pro-jekte in den Mitgliedsverbänden abgesagt oder verschoben werden. Die hierfür nicht genutzten Mit-tel könnten bei einer für die Verbände sinnvollen Verwendung relativ unproblematisch für andere Zwecke genutzt werden. Bei Bekanntgabe einer von der Krankenkasse genehmigten Verwendung könnten Fördergelder und Verwendungsnachweise auch in das Jahr 2021 übertragen werden. Das Fördervolumen wird in 2021 gleich bleiben.

 

 

 

 

Gesundheitsselbsthilfe NRW

(FAS-Vertretung und Ansprechpartner*in: Brigitta Wiegand, brigitta.wiegand@guttempler-nrw.de, Joachim Winkler, JA_Winkler@gmx.de)

Die Sitzungen der Gesundheitsselbsthilfe fanden alle als Videokonferenz statt. Natürlich war die Co-rona-Pandemie mit ihren Auswirkungen auf die Selbsthilfe ein großes Thema. Wie gehen wir mit Fol-geschäden um. Depression, Sucht usw., alte Menschen “gehen verloren “, weil es an technischen Möglichkeiten fehlt. Die Arbeit der Selbsthilfe wird sich verändern. Es gibt Irritationen und Unsicher-heit über die vielen Möglichkeiten, Videokonferenzen durchzuführen. Gemeint sind Datensicherheit und die rechtliche Seite. Erläuterungen findet man im Covid-19-Abmilderungsgesetz. Ein großes The-ma im vergangenen Jahr: Krankenkassenförderung/Pauschalförderung Maßnahmen Teil II. Im Jahr 2020 sollten Erfahrungen gesammelt werden, um die neue gesetzliche Regelung (70/30) umzusetzen. Dies war unter der aktuellen Situation nicht möglich. Infolge der momentanen Sachlage, Veranstal-tungen die nicht stattfinden konnten und auf der anderen Seite erhöhte Aufwendungen der Verbän-de durch die Pandemie haben sich die Sprecher*innen der GSH NRW mit den zuständigen Kranken-kassenvertreter*innen ausgetauscht. Die Antragstellenden der GSH NRW bekommen einen Sonder-zuschlag aufgrund der besonderen Situation. Weiterhin können die Antragstellenden in diesem Jahr einen formlosen Umwidmungsantrag per Mail an den federführenden Krankenkassenverband (vdek) stellen. Claudia Küper bestätigt, dass neben der Beratung auch die Entgegennahme/Aufbereitung der Anträge der Pauschalförderung von der Service-Stelle übernommen wird. Der Titel der Service-Stelle wurde in “Service-Stelle Projekt- und Maßnahmenförderung für Landesorganisationen der Selbsthilfe in NRW” geändert.

 

Arbeitskreise im FAS NRW

 

AK Frauen und Sucht im FAS NRW

(FAS-Vertretung und Ansprechpartnerin: Karin Oerschkes, karinoerschkes@gmx.de)

Coronabedingt musste der Frauenarbeitstag 2020 abgesagt werden. Leider konnte daher der ver-bandsübergreifende Austausch der Frauen in diesem Jahr nicht stattfinden.

Stattfinden konnte jedoch das Wochenendseminar „Blumen die aus dem Mülleimer wachsen“ mit 14 Teilnehmerinnen und Ina Rath als Refrentin. In diesem Jahr wurde die Corona-Krise zum Thema gemacht und die Fragen diskutiert, wie die Krise erlebt und was daraus gelernt wird. Ebenfalls mit Ina Rath als Refrentin und zehn teilnehmenden Frauen konnte erstmals das Wanderseminar  „Mein Lebenselixier“ durchgeführt werden. Es wurde finanziert durch das Blaue Kreuz in der Evangelischen Kirche NRW und der Boesken Stiftung. Die Gruppe hat sich an diesem Wochenende gut gefunden: vertrauensvoll, emphatisch und auf Augenhöhe. Die Teilnehmerinnen haben eine WhatsApp-Gruppe gebildet, um in Verbindung zu bleiben und miteinander zu wandern. Am 11. Oktober haben sich Frauen schon zu einer Wanderung rund um die Sechs-Seenplatte in Duisburg getroffen.

Weitere Informationen auf der Homepage des FAS-NRW:

http://www.fas-nrw.de/arbeitsbereiche/gender-sucht/ak-frauen-sucht/

 

AK Männer und Sucht im FAS NRW

(FAS-Vertretung und Ansprechpartner: Joachim Winkler, JA_Winkler@gmx.de)

Aufgrund der  Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wurden die Veranstaltungen des AK Männer und Sucht auf 2021 verschoben.  Geplant sind dann zwei reguläre Arbeitskreissitzungen im Frühjahr und Herbst 2021 sowie ein Männertag mit Bogenschießen und Gesprächen in der Sucht-fachklinik Curt von Knobelsdorff-Haus in Radevormwald im Sommer 2021.

 

 

 

Gender-Fachtag

Seit 2015 veranstalten die Arbeitskreise Frauen und Sucht sowie Männer und Sucht fast jährlich ei-nen Gender-Fachtag. In drei Sitzungen zwischen Januar und Juni 2020 wurde von Vertreter*innen beider Arbeitskreise der Gender-Fachtag 2020 für den 12. September 2020 vorbereitet. Mit der Refe-rentin Stefanie Leers wurde das Thema  „Zurück in die Zukunft? – Rollenfindung von Suchtkranken und Angehörigen?“ vereinbart. Allerdings musste die Veranstaltung Corona bedingt leider abgesagt und auf den 24. April 2021 verschoben werden.

 

AK Politik  im FAS NRW

(FAS-Vertretung und Ansprechpartner: Andreas Bünder, a.buender@spuh.de)

Der AK Politik im FAS NRW ist im Jahr 2020 bislang zu zwei Präsenz- und vier Videotreffen zusam-mengekommen. Schwerpunktthema ist die Verfügbarkeit von Suchtmitteln in Deutschland sowie die Werbung für diese. Erarbeitet wurde ein Forderungspapier, das als Diskussionsgrundlage in die Ver-bände mitgenommen werden und ursprünglich auf Vorstandsebene im Rahmen des Strategie-Wo-chenendes und in einer Arbeitsgruppe während des Suchtselbsthilfetages in Mülheim/Ruhr vorge-stellt und weiterdiskutiert werden sollte. Da diese beiden Termine jetzt in das Jahr 2021 verschoben sind, wird in Zusammenarbeit mit dem Sprecherkreis über alternative Möglichkeiten nachgedacht, das Papier in die Diskussion auf verbandlicher Ebene zu bringen.

Weitere Informationen auf der Homepage des FAS-NRW:

https://www.fas-nrw.de/arbeitsbereiche/arbeitskreis-politik/

 

AK Kreativität und Sucht im FAS NRW

(FAS-Vertretung und Ansprechpartner*in: Karin Oerschkes, karinoerschkes@gmx.de, Erwin Rieger, riegerwin@aol.com

Der Arbeitskreis Kreativität und Sucht hat in 2019 erneut überlegt, wie man das Thema Kreativität in der Suchtselbsthilfe stärken und weiterentwickeln kann. Zusammen mit einem Kunsttherapeuten einer Fachklinik in Essen haben wir das Konzept „offenes Atelier“ entwickelt und zum „Tag des offe-nen Ateliers“ eingeladen. Bedingt durch die Corona-Krise mussten wir die Veranstaltung absagen. Derzeit sind wir in neuen Überlegungen und werden im Frühjahr 2021 erneut einladen.

Weitere Informationen auf der Homepage des FAS-NRW:

http://www.fas-nrw.de/arbeitsbereiche/arbeitskreis-kreativitaet-sucht/

Das Konzept für ein „offenes Atelier“:

https://www.fas-nrw.de/fileadmin/user_upload/FAS_K_S_Offenes_Atelier_Konzept.pdf

 

AK Suchtselbsthilfetag

In fünf Sitzungen - zunächst  klassisch, ab April digital - hat der Arbeitskreis den Suchtselbsthilfetag 2020 in der Nachfolge der beliebten Fachtagung Garath für den 24. Oktober 2020 in Mülheim an der Ruhr konzipiert. Unter dem Titel „Suchtselbsthilfe in NRW: Wir sind Vielfalt. Mutig die Zukunft ge-meinsam gestalten!“  sollten Begegnung, fachlicher Austausch, Vernetzung und aktive Teilhabe der vielfältigen Suchtselbsthilfe im Gesundheitssystem NRW im Mittelpunkt stehen. Allerdings musste auch diese Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie auf das kommende Jahr verschoben wer-den. Neuer Termin ist der 23. Oktober 2021.

Weitere Informationen auf der Homepage des FAS-NRW:

https://www.fas-nrw.de/arbeitsbereiche/arbeitskreis-suchtselbsthilfetag-nrw/

 

 

 

FAS NRW-Projekt Partizipation Betroffener

(Projektkoordination: Frank Happel, partizipation@fas-nrw.de)

Das Ziel des 2018 gestarteten Projektes ist es, ein gemeinsames Verständnis von Betroffenenkompe-tenz in allen Feldern der haupt- und ehrenamtlichen Suchthilfe zu entwickeln und daraus Handlungs-empfehlungen zu erarbeiten, um die Fähigkeiten, Erfahrungen und Bedarfe Betroffener systematisch zur Weiterentwicklung des Suchthilfesystems in NRW, insbesondere in den Kommunen einzubinden. Im zweiten Projektabschnitt werden derzeit die gemeinsam erarbeiteten Handlungsempfehlungen in den Modellregionen Stadt Düsseldorf, Kreis Gütersloh, Kreis Lippe und Rhein-Kreis Neuss in der kommunalen Praxis erprobt. Anhand der hierdurch gewonnenen Erkenntnisse sollen die Empfehlungen nochmals überarbeitet und zum Projektabschluss veröffentlicht werden.

Durch die Corona-Pandemie mussten die Startworkshops in den Modellregionen im Frühjahr 2020 leider zunächst abgesagt werden und konnten bislang erst zum Teil nachgeholt werden.  Zur Kom-pensation der Verzögerungen im Projektverlauf wurde der Antrag auf eine Verlängerung der Projekt-laufzeit um zehn Monate bis zum Ende des Jahres 2021 durch das MAGS bewilligt.

Weitere Informationen: https://www.fas-nrw.de/projekt-partizipation/

 

 

 

Wuppertal im November 2020

 

für den Sprecherkreis des FAS NRW

und für das FAS NRW-Projekt Partizipation Betroffener

 

Frank Happel und Jürgen Zielke Reinhardt

Geschäftsstelle des FAS NRW

 

                                

Am 26.10.2020 traf sich der FAS-Sprecherkreis zu seiner Sitzung, wie die meisten Sitzungen in dieser Corona-Pandemie-Zeit per Online-Meeting.

Nach der Begrüßung, Befindlichkeitsrunde und allgemeinen Informationen wurden hauptsächlich der folgende Punkt besprochen:

Vorbereitung der Jahresberichte 2020 für die Mitgliedsverbände

Da wir in diesem Jahr die Delegierten-Versammlung Corona bedingt absagen mussten, haben wir uns entschlossen, den Bericht des Sprecherkreises über das zuende gehende Jahr den Verbänden schriftlich zur Verfügung zu stellen.und am 11.12.2020 eine Online-Konferenz zur Ausspache über den Bericht durchzuführen.

Der Bericht wird zusammen mit der Einladung 4 Wochen vor dem Termin versandt.

Infos:

Am 24.09.2020 traf sich der Sprecherkreis des FAS NRW zu seiner Sitzung per Online-Meeting. Besonders betroffen machte die Sprecherinnen und Sprecher, dass Udo Hölzner nach kurzer schwerer Krankheit am 18.09.2020 verstorben ist. Udo Hölzner war von 2013 bis 2019 Sprecher im FAS NRW. Frank Happel wird einen Nachruf-Text zum Tod von Udo Hölzner verfassen, der auf die Homepage gesetzt wird.    Folgender Punkt wurde besprochen: Da die diesjährige Delegierten-Versammlung des FAS NRW im November Corona bedingt ausfallen wird, werden die einzelnen Berichte des Sprecherkreises und der Arbeitskreise schriftlich verfasst und Ende Oktober/Anfang November an die Verbände versandt.

Am 15.09.2020 traf sich der Sprecherkreis des FAS NRW zu einem Gespräch mit Frau Dr. Dybowski im MAGS NRW in Düsseldorf. Nach der Begrüßung der Teilnehmenden durch Frau Dr. Dybowski und Frau Benstein, die für den Bereich Sucht zuständig sind, wurden folgende Punkte besprochen: Suchtselbsthilfe in NRW in Corona-Zeiten, die Arbeit des FAS NRW in Corona-Zeiten, Perspektiven für 2021, mögliche Unterstützung durch das MAGS NRW. Das Treffen fand in einer guten Atmosphäre statt.

Der Sprecherkreis des FAS NRW traf sich zu seiner Sitzung am 08.09.2020 per Online-Meeting um hauptsächlich den Gesprächstermin mit Frau Dr. Dybowski im Gesundheitsministerium (MAGS NRW) am 15.09.2020 in Düsseldorf vorzubereiten. Vorab wurde beschlossen, dass Frank Happel unser Projekt "Betroffenenkonpetenz" auf der diesjährigen DHS-Fachkonferenz Sucht zum Thema "Suchthilfe: kommunal denken - gemeinsam handeln", die online am 10./11.11.2020 stattfinden wird, vorstellen wird.

Der Sprecherkreis des FAS NRW traf sich zu seiner Sitzung am 19.06.2020 per Online-Meeting.

Folgende Punkte wurden u.a. besprochen:

  • Berichte aus dem Sprecherkreis:
    • Vorbereitung des Treffens im MAGS NRW in Düsseldorf.
    • Situation in der Suchtselbsthilfe in und nach der Corona-Krise.
    • Stand der Vorbereitungen des Suchtselbsthilfetages am 24.10.2020 in Mülheim/Ruhr.
  • Berichte aus den Gremien
  • Berichte aus den Arbeitskreisen:
    • AK Frauen: Frauen-Wochenende im Juli 2020
    • AK Männer: Die nächste geplante Sitzung findet bedingt durch die Corona-Krise erst wieder im September statt.
    • Der Gender-Fachtag, der von beiden Arbeitskreisen gemeinsam vorbereitet wird, wurde Corona bedingt vom 12.09.2020 auf den 24.04.2021 verschoben.
    • AK Politik: Verfassung eines Statements zum Thema „Verfügbarkeit von Suchtmitteln“.
    • AK Kreativität: Die geplanten Veranstaltungen der Kreativ-Werkstatt mussten Corona bedingt abgesagt werden.
  • Projekt Partizipation Betroffener: Aktueller Stand des Projektes.

 

Weitere Sitzungstermine des Sprecherkreises 2020 in Wuppertal (z.Z. per Online-Meeting), jeweils von 13:00 bis ca. 17:00 Uhr:

 24. September,  26. Oktober, 11. Dezember

 

 

In der Delegierten-Versammlung des FAS NRW am 16.11.2019 wurde ein neuer Sprecherkreis gewählt

von links: Michael Hülsen (Kreuzbund), Joachim Winkler (Blaues Kreuz in Deutschland), Brigitta Wiegand (Guttempler), Andreas Bünder (Spielerselbsthilfe SPuH), Erwin Rieger (Freundeskreise)

Der aktuelle Sprecherkreis des FAS NRW (in alphabethischer Ordnung):

Andreas Bünder – SPuH NRW

Andreas Bünder

SPuH NRW

vCard

Michael Hülsen – Kreuzbund DV Essen

Michael Hülsen

Kreuzbund DV Essen

vCard

Karin Oerschkes – Kreuzbund DV Essen

Karin Oerschkes

Kreuzbund DV Essen

vCard

Erwin Rieger – Freundeskreise

Erwin Rieger

Freundeskreise

vCard

Brigitta Wiegand – Guttempler

Brigitta Wiegand

Guttempler

vCard

Joachim Winkler – BKD

Joachim Winkler

BKD

vCard

Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW - Arbeitsausschuss Drogen und Sucht:

Ralph Seiler – c/o Diakonie Rheinland Westfalen Lippe

Ralph Seiler

c/o Diakonie Rheinland Westfalen Lippe

vCard

Hauptamtliche Unterstützung (stundenweise):

Jürgen Zielke-Reinhardt – FAS NRW-Geschäftsstelle

Jürgen Zielke-Reinhardt

FAS NRW-Geschäftsstelle

Mob.: 0176 54452726vCard

Vertretung des FAS NRW-Projektes Partizipation Betroffener:

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