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Definition Prävention
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Unter Prävention versteht man allgemein die Vorbeugung und Verhütung bei Krankheiten. In der Suchtkrankenhilfe unterscheidet man zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention.
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Primärprävention
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Unter Primärprävention versteht man alle Maßnahmen, die einen gesundheitsgefährdenden Konsum von Alkohol vermeiden helfen.
Dazu gehören z.B. Aufklärung als Wissensvermittlung, Preiserhöhungen, gesetzliche Regelungen und insbesondere die spezifische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
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Die Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen stärken
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Im Blauen Kreuz verstehen wir darunter, die Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen so zu stärken, dass ein Leben ohne Alkohol und Drogen gelingen kann.
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Maßnahmen ermöglichen, die einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung dienen.
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Wesentliche Ziele dieser Prävention sind unter anderem:
- Entwicklung von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
- Förderung der Kontakt- und Beziehungsfähigkeit
- Erziehung zur Konfliktfähigkeit
- Entwicklung der Erlebens- und Genussfähigkeit
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Sekundärprävention
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Unter Sekundärprävention versteht man die Arbeit mit
Risikogruppen, also bereits konsumierenden Gebrauchern bzw. akut
Gefährdeten.
Das Blaue Kreuz versteht hierunter zum Beispiel die Möglichkeit im Rahmen von
Jugendcafes Kontaktmöglichkeiten oder eine alternative Freitzeitgestaltung Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen aber auch die
Straßensozialarbeit.
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Tertiärprävention
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Unter Tertiärprävention versteht man die Nachsorge bzw. Rückfallvermeidung.
In Selbsthilfegruppen und Nachsorgeeinrichtungen des Blauen Kreuzes, wie z.B. betreute Wohnformen werden Suchtkranke in ihrer Abstinenz gestärkt und gefestigt. Erfahrene Nachsorgereferenten werden insbesondere bei
Krisenintervention und Krisenbewältigung in der aufsuchenden Nachsorge tätig.
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