Kontaktphase mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses
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Das Erstgespräch gibt dem Hilfesuchenden einen
Denkanstoß bzw. eine erste Orientierung für eine Änderung seiner
gegenwärtigen Situation.
Der Hilfesuchende kann die Person sein, die selbst Probleme mit
Alkohol oder Medikamenten hat, aber genauso derjenige, der von
dieser Problematik mitbetroffen ist (z.B. Partner, Eltern, Kinder,
Freunde, Arbeitskollegen, Arbeitgeber...). Daher kann die Beratung
in Form von Einzelgesprächen, Paar- oder Familiengesprächen sowie
in gemeinsamen Gruppengesprächen erfolgen.
In dieser Kontaktphase ist es uns wichtig, dass ein behutsamer
Aufbau eines Vertrauensverhältnisses entsteht und jeder das Gefühl
hat, akzeptiert und angenommen zu sein.
Jedem Hilfesuchenden ist es dabei überlassen, wieviel er von
sich preisgibt. Weiterhin werden erste Informationen über die
Suchterkrankung und Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt, ohne
bereits von dem Hilfesuchenden die Bereitschaft zu erwarten oder gar
zu verlangen, die angebotene Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich zu
verändern.
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Beratungsphase mit Hilfeangebot und intensivem Erfahrungsaustausch
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Im weiteren Verlauf der Beratungsphase soll dem Hilfesuchenden
deutlich werden, dass der Berater (ehrenamtlicher oder
hauptamtlicher Mitarbeiter) bereit ist, Beistand zu leisten und ihm
während des Entzugs und der Entwöhnungsbehandlung bei der
Entwicklung von Eigeninitiative und der Stärkung des
Gesundheitswillens zu helfen.
In dieser Phase ist für den Hilfesuchenden der
Erfahrungsaustausch mit Gleichbetroffenen in einer Selbsthilfe- oder
Abstinenzgruppe besonders wichtig und hilfreich. Der Berater zeigt
auch die Schwierigkeiten auf, die sich voraussichtlich bei dem
Bemühen um Abstinenz im Freundeskreis, in Beruf und Familie ergeben
werden.
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