Leseprobe August 2003 |
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Es passiert selten genug, dass alle christlichen Kirchen und Organisationen gemeinsam eine Aktion starten. „2003. Das Jahr der Bibel“ ist eine solche kostbare Rarität.
Die Bibel ist nach wie vor der Bestseller. Das aber heißt heute noch nicht viel, wenn sie nicht gelesen wird. Die Bibel ist ein Lebensbuch. Sie beweist ihre Kraft, wenn wir ihre Aussagen auf unser Leben beziehen. Dann wird es spannend.
Viele schätzen die Bibel, weil sie ein einzigartiges Kulturgut ist. Aber ihr wirkliches Geheimnis liegt darin, dass Gott dieses Buch gebraucht, um sich dadurch uns Menschen verständlich zu machen. Lesen Sie einmal das 24. Kapitel des Lukasevangeliums!
Da wird berichtet, wie der auferstandene Jesus den Frauen und Männern begegnet, die ihm drei Jahre nachgefolgt waren. Die Kreuzigung hatte sie erschüttert und in Zweifel gestürzt.
Sie waren alles andere als leichtgläubig. Selbst als ihnen der auferstandene Jesus begegnete, zweifelten sie an seiner Wirklichkeit. Jesus erklärt ihnen anhand der Bibel, dass sein Weg durch Kreuzigung und Auferstehung Gottes Befreiungstat für die Menschen ist.
Wir lesen: „Da öffnete er ihnen das Verständnis, sodass sie die Schrift verstanden.“ Das ist der entscheidende Unterschied zwischen der Bibel und allen anderen Büchern: Jesus Christus selbst macht uns dieses Buch verständlich und lebendig. Darauf können Sie sich verlassen, wenn sie die Bibel lesen. Jesus hat versprochen: „Wer sucht, der findet.“ Auf dieses Versprechen bezieht sich das Motto des Jahres der Bibel: „Suchen. Und finden.“
Ulrich Parzany