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Frauen und Sucht – von Frauen für Frauen

Der Arbeitskreis Frauen und Sucht im Fachausschuss Suchtselbsthilfe Nordrhein-Westfalen ist ein Zusammenschluss von Frauenbeauftragten der Suchtselbsthilfe in NRW. Er wurde im November 2008 durch den Beschluss der Delegiertenversammlung gegründet um die  Weiterentwicklung  von frauenspezifischer Arbeit zu gestalten.

Die Ziele des Arbeitskreises sind:

  • die verbandsübergreifende Arbeit in Bezug auf die Frauen in den Verbänden zu stärken;
  • an dem Selbstverständnis der frauenspezifischen Arbeit innerhalb der Suchtselbsthilfe NRW zu arbeiten;
  • die Belange der Frauen innerhalb der Verbände der Suchtselbsthilfe zu erheben und in Vorlagen für die Vertretung gegenüber den politischen Gremien des Landes NRW zu erarbeiten (MAGS NRW), Ausschussarbeit usw.);
  • die Teilnahme am NRW Netzwerk Frauen und Sucht inhaltlich mitzugestalten;
  • an der Weiterentwicklung der Umsetzung der geschlechtergerechten Suchtpolitik im Bundesland NRW in Bezug auf die Suchtselbsthilfe mitzuwirken;
  • die Aus- und Weiterbildungssituation für die Frauen in den Verbänden zu verbessern;
  • Fachtagungen zum Thema Frauen und Sucht für die Suchtselbsthilfe zu organisieren;
  • Veröffentlichungen/Ausstellungen zum Thema Frauen und Sucht zu gestalten;
  • Frauen aus den verschiedenen Verbänden zwecks Mitarbeit bei speziellen Arbeitstreffen, zu Meinungsaustausch und Gestaltung des AK Frauen und Sucht im FAS NRW motivieren.

Frauenseminar des AK Frauen und Sucht im FAS NRW

26. - 27. Mai 2018, "Die Wolfsburg", Mühlheim/Ruhr

"Wenn du gut zu anderen bist, dann sei auch gut zu dir!"

Referentin Gabriele Ravenstein

Auch in diesem Jahr fand ein Wochenendseminar für Frauen aus den verschiedenen Verbänden statt. Das Thema drehte sich um das ,,GUT SEIN", zu anderen und zu sich selbst.

Kernfrage war, was bedeutet GUT SEIN ZU ANDEREN für mich?

Und was bedeutet GUT SEIN ZU MIR SELBST für mich?

In Gruppenarbeiten konnten die Frauen Erfahrungen zu den verschiedensten Fragen austauschen. Bin ich wirklich gut zu anderen? Welche Konflikte entstehen, denke ich zuerst an mich? Habe ich ein schlechtes Gewissen, kann ich mich abgrenzen? Ist das Verhältnis, gut zu anderen und gut zu mir zu sein, ausgewogen.

Es war eine spannende Entwicklung, wie diese Fragen ganz neue Erkenntnisse und perspektivische Änderungen mit sich brachten.

Mit immer neuen Arbeitsaufträgen hat es Frau Ravenstein geschafft, die Frauen zu einer interessierten, arbeitsfreudigen Gruppe zu formen.

Auch bei der Erstellung der Lebenspyramide wurden Fragen zu Sicherheitsbedürfnisse, Grundbedürfnisse, Soziale Bedürfnisse, Selbstentwickelung und den Ich Bedürfnisse, immer wieder auf den Kopf gestellt.

Am Ende war für uns klar, das der Mut ein ganz wichtiger Motivator in unserem Leben ist. Mut anders zu denken, zu handeln , Entscheidungen zu treffen und Menschen so zu akzeptieren wie sie sind.

Vielen Dank an Frau Ravenstein für dieses tolle, aber auch arbeitsintensive Wochenende und an alle Frauen, die so super mitgemacht haben. Das Gefühl, das jede Frau mit neuen Erkenntnissen und zufrieden nach Hause geht, war echt.

Karin Oerschkes

Kontakt/Koordination:

Karin Oerschkes – Kreuzbund DV Essen

Karin Oerschkes

Kreuzbund DV Essen

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Gabi Schuffenhauer-Hempel – ALOS Freundeskreise

Gabi Schuffenhauer-Hempel

ALOS Freundeskreise

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Infos

Frauen & Sucht

„Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.“

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Dokumente

Auf der 13. Delegiertenversammlung des FAS - NRW berichtete Henny Schallenberg mittels Powerpointpräsentation  über die Arbeit im AK Frauen und Sucht in 2012

 >> zur Präsentation PDF

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